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<title>Panzerung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Panzerung</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Unter <b>Panzerung</b> (von <a href="Altfranz%C3%B6sische_Sprache" title="Altfranzösische Sprache">altfranzösisch</a> <i>panciere</i>, aus <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>pantex</i> „Wanst“) versteht man allgemein Schutzhüllen von <a href="Mensch" title="Mensch">Menschen</a>, <a href="Fahrzeug" title="Fahrzeug">Fahrzeugen</a>, Gebäuden oder <a href="Tier" title="Tier">Tieren</a>, die Schutz vor äußeren, mechanisch einwirkenden Gefahren bieten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen">Grundlagen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Prinzip">Prinzip</h3></div>

<p>Der Sinn einer Panzerung liegt darin, eine – in der Regel von außen – auf das gepanzerte Objekt einwirkende Kraft abzuwehren. Panzerungen sollen Schutz vor Zerstörung durch kurzfristige, intensive Kräfte bieten. Dies wird meistens durch eine Materialschicht hoher Festigkeit angestrebt, die das zu schützende Objekt oder den zu schützenden Raum umgibt. Der Schutz wird dadurch erreicht, dass die Panzerung (Schutzschicht) der zu erwartenden, zerstörerischen Kraft standhält und diese ggf. ablenkt. Die Widerstandsfähigkeit der Panzerung muss dabei nach der Größe und Art der zu erwartenden Kraft bemessen werden. Die Widerstandskraft ergibt sich aus Materialfestigkeit (Härte und strukturelle Stabilität) sowie aus dem strukturellen Aufbau (z. B. Wölbung). Der strukturelle Aufbau spielt vor allem bei großflächig einwirkenden Kräften eine Rolle (Schutz vor Zerdrücken); die Materialfestigkeit spielt vor allem bei punktuell einwirkenden Kräften (z. B. Geschossen) eine Rolle.
</p><p>Man unterscheidet, insbesondere im militärischen Bereich, <a href="Reaktivpanzerung" title="Reaktivpanzerung">aktive</a> und passive Panzerungstypen. Passive und (re-)aktive Panzerungen können kombiniert werden (wie z. B. bei Kampfpanzern, die mit einer Schicht Reaktivpanzerungs-Kacheln ausgestattet sind, und die somit besser vor <a href="Hohlladung" title="Hohlladung">Hohlladungs</a>-Geschossen geschützt sind).
</p><p>Panzerungen können auch als eigenständige Objekte existieren, die vom zu schützenden Objekt nur bei Bedarf mitgeführt werden. Bekannte Beispiele für solche Panzerung sind <a href="Schild_(Waffe)" class="mw-redirect" title="Schild (Waffe)">Schilde</a> von Kriegern aus historischen Zeiten oder Schutzschilde von Polizisten, <a href="Helm" title="Helm">Helme</a> usw.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Optimierung">Optimierung</h3></div>

<p>Panzerungen suchen immer einen Kompromiss zwischen Schutzwirkung (Vorteil) einerseits und Behinderung (Nachteil) andererseits. Neben der Art des verwendeten Materials einer Panzerung spielt wegen der Belastbarkeitsgrenzen jedes Materials vor allem deren Stärke, die Dicke der Schicht, eine entscheidende Rolle. Bei gleichem Material bietet eine dickere Panzerung besseren Schutz. Dickere Panzerung bedeutet aber auch mehr Gewicht, größere Abmessungen, Unförmigkeit, Behinderung der Bewegungsfreiheit, Einschränkung der Sensorik usw. Weder bei statischen Objekten (z. B. Bunker), noch bei beweglichen Objekten (z. B. gepanzerte Fahrzeuge) kann die Panzerschicht beliebig dick ausfallen. Dabei sind die Einschränkungen bei Gebäuden natürlich wesentlich geringer und in erster Linie räumlicher und ökonomischer Natur. Aus den genannten Gründen werden Panzerungen durch verschiedene Methoden optimiert. Dabei spielen neben anderen Faktoren in erster Linie die Art und Stärke der zu erwartenden Zerstörungskraft und die Art und Funktion des zu schützenden Objekts eine Rolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geneigte_Anordnung">Geneigte Anordnung</h4></div>
<p>Bei Panzerungen, die vor Perforation schützen sollen, ist der <a href="Steigung#Steigungs-_oder_Neigungswinkel" title="Steigung">Neigungswinkel</a> der Panzerung in Bezug auf die Richtung der eintreffenden Kraft, z.&nbsp;B. eines <a href="Projektil" title="Projektil">Projektils</a>, von entscheidender Bedeutung. So erzielt eine schräg stehende Panzerung bei gleicher Materialstärke immer einen besseren Schutz. Die effektive Panzerungsstärke (relativ zur Richtung der Geschossbahn) ist bei schrägliegenden Panzerungen größer als die Dicke der Panzerung. Ein weiterer positiver Effekt bei schrägliegenden Panzerungen ist der <a href="Ablenkwinkel" title="Ablenkwinkel">Ablenkungseffekt</a>. Er spielt allerdings wegen der hohen und konzentrierten Energie heutiger Geschosse (<a href="Wuchtgeschoss#APDS" title="Wuchtgeschoss">APDS</a>) nur bei flachen Aufprallwinkeln unter 30° eine Rolle.
</p><p>Bei ausreichend flachem Winkel steigt nicht nur der Durchdringungsweg schnell an, sondern es verkürzt sich zusätzlich die Ausdehnung des Schadens in der ursprünglichen Flugrichtung.
</p><p>Schräge Panzerungen ermöglichen somit die Steigerung der Schutzwirkung, gegen Beschuss aus bestimmten Richtungen, ohne die Materialstärke der Hülle des Kampfraums zu erhöhen. Allerdings sind geneigte Platten zum Schutz einer bestimmten Fläche oft entsprechend größer, so dass bei gleicher Materialstärke das Gewicht zunimmt.
</p><p>Der Neigungswinkel α sei der Winkel zwischen der Senkrechten/Normalen und der Oberfläche der Panzerplatte. Nicht geneigte Panzerung hat dabei den Winkel α&nbsp;=&nbsp;0°. Der Durchdringungsweg berechnet sich wie folgt:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\frac {d}{\cos(\alpha )}}}">
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<mtext>Durchdringungsweg</mtext>
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<mo>=</mo>
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<mi>d</mi>
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<mi>cos</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
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<p>wobei <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
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<mi>d</mi>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span> die Dicke der Panzerplatte rechtwinklig zur Oberfläche ist.
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Übersicht
</caption>
<tbody><tr>
<th>Winkel</th>
<th>Senkrechter Anteil der Geschwindigkeit</th>
<th>Durchdringungsweg
</th></tr>
<tr>
<td>40°</td>
<td>77%</td>
<td>1,31
</td></tr>
<tr>
<td>50°</td>
<td>64%</td>
<td>1,56
</td></tr>
<tr>
<td>60°</td>
<td>50%</td>
<td>2,00
</td></tr>
<tr>
<td>70°</td>
<td>34%</td>
<td>2,92
</td></tr></tbody></table>
<dl><dt>Beispiel</dt>
<dd>Der <a href="Leopard_1" title="Leopard 1">Leopard 1</a> hat eine um 60° geneigte Bugplatte von 70&nbsp;mm Stärke. <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\tfrac {70\,\mathrm {mm} }{\cos(60^{\circ })}}=140\,\mathrm {mm} .}">
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<mtext>Durchdringungsweg</mtext>
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<mo>=</mo>
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<mn>70</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
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<mi mathvariant="normal">m</mi>
<mi mathvariant="normal">m</mi>
</mrow>
</mrow>
<mrow>
<mi>cos</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<msup>
<mn>60</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>∘<!-- ∘ --></mo>
</mrow>
</msup>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mrow>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mn>140</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">m</mi>
<mi mathvariant="normal">m</mi>
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<mo>.</mo>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4054b7caa327a1f123ce3b6b61f2a595cf043ccb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:41.528ex; height:4.343ex;" alt="{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\tfrac {70\,\mathrm {mm} }{\cos(60^{\circ })}}=140\,\mathrm {mm} .}" loading="lazy"></span> Im Vergleich dazu hat der <a href="Panzerkampfwagen_V_Panther" title="Panzerkampfwagen V Panther">Panzerkampfwagen V Panther</a> der Ausführung D eine um 10&nbsp;mm stärkere Bugplatte, die aber nur mit 55° geneigt ist. <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\tfrac {80\,\mathrm {mm} }{\cos(55^{\circ })}}=140\,\mathrm {mm} .}">
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<mtext>Durchdringungsweg</mtext>
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<mi mathvariant="normal">m</mi>
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<mrow>
<mi>cos</mi>
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<mn>55</mn>
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<mo>∘<!-- ∘ --></mo>
</mrow>
</msup>
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</mrow>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mn>140</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mi mathvariant="normal">m</mi>
</mrow>
<mo>.</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\tfrac {80\,\mathrm {mm} }{\cos(55^{\circ })}}=140\,\mathrm {mm} .}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b14315327ee8a78592f47ee499c6667784313be9.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:41.528ex; height:4.176ex;" alt="{\displaystyle {\text{Durchdringungsweg}}={\tfrac {80\,\mathrm {mm} }{\cos(55^{\circ })}}=140\,\mathrm {mm} .}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Schräg angebrachte Panzerungen kommen insbesondere bei militärischen Fahrzeugen mehr oder weniger deutlich zur Geltung. Sie kann bei modernen militärischen Objekten auch einem weiteren Zweck dienen, und zwar der Ablenkung eintreffender Radarstrahlen nach oben oder zur Seite (um eine <a href="Reflexion_(Physik)" title="Reflexion (Physik)">Reflexion</a> der Strahlen zurück – zum Detektor – zu vermeiden, siehe <a href="Tarnkappentechnik" title="Tarnkappentechnik">Tarnkappeneffekt</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Selektive/differenzierte_Panzerung"><span id="Selektive.2Fdifferenzierte_Panzerung"></span>Selektive/differenzierte Panzerung</h4></div>
<p>Eine weitere effektive Art der Panzerungsoptimierung ist die Differenzierung der Panzerung je nach Gefährdungsbereich und Gefährdungsrichtung. Die Panzerung wird dort, wo die größte potenzielle Gefährdung droht, stärker ausgeführt als an potenziell weniger gefährdeten Stellen. Unter Umständen werden weniger gefährdete Bereich gar nicht gepanzert; dann handelt es sich um Teilpanzerung. Natürliche Panzerungen sind praktisch immer differenziert oder partiell, eine Folge der Optimierung durch <a href="Evolution" title="Evolution">Evolution</a>.
</p><p>Von Menschen hergestellte Panzerungen nutzen dieses Optimierungsprinzip ebenfalls. So sind beispielsweise <a href="Kampfpanzer" title="Kampfpanzer">Kampfpanzer</a> an der Vorderseite besonders stark gepanzert, auf ihren Ober- und Unterseiten hingegen relativ verletzlich, da sie vorwiegend mit der Vorderseite zum Feind fechten. <a href="Kampfhubschrauber" title="Kampfhubschrauber">Kampfhubschrauber</a> und <a href="Erdkampfflugzeug" title="Erdkampfflugzeug">Erdkampfflugzeuge</a> sind hingegen vor allem auf ihrer Unterseite gepanzert, um gegen Abwehrfeuer vom Boden aus geschützt zu sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Panzerung_in_der_Natur">Panzerung in der Natur</h2></div>

<p>In der Natur finden sich viele Beispiele für Panzerungen, die den Schutz des verletzlichen Körpers vor Fressfeinden gewährleisten sollen. In der Natur erfüllen Panzerungen oft auch gleichzeitig eine strukturelle Stützfunktion, wie im Falle von <a href="Exoskelett" title="Exoskelett">Exoskeletten</a>, z. B. bei <a href="Krebstiere" title="Krebstiere">Krebstieren</a> oder <a href="Insekt" class="mw-redirect" title="Insekt">Insekten</a>.
</p><p>Die bekanntesten natürlichen Panzerungen sind sicher die <a href="Knochenpanzer" title="Knochenpanzer">Knochenpanzer</a> der <a href="Schildkr%C3%B6te" class="mw-redirect" title="Schildkröte">Schildkröten</a> oder die der <a href="G%C3%BCrteltiere" title="Gürteltiere">Gürteltiere</a>, sowie der Panzerechsen (<a href="Krokodile" title="Krokodile">Krokodile</a>). Die Schildkröten besitzen die stärkste Panzerung aller Tiere. Weniger offensichtlich ist die Panzerung der <a href="Insekten" title="Insekten">Insekten</a>. Dieser Panzer entsteht durch <a href="Sklerotin" title="Sklerotin">Sklerotin</a> und ist dank seines Materials, <a href="Chitin" title="Chitin">Chitin</a>, biegsam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Panzerung_durch_den_Menschen">Panzerung durch den Menschen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte">Geschichte</h3></div>
<p>In der Geschichte der von Menschen hergestellten, militärischen Panzerungen fand von den Anfängen und bis heute ein ständiger Wettlauf zwischen Schutz (Panzerung) und Zerstörungskraft (Waffe) statt. Neuen Entwicklungen von Panzerungen folgten immer Weiterentwicklungen der Waffentechnik, die die vorhandenen Panzerungen überwinden konnten.
</p><p>Es gibt zu jeder Panzerung auch die Mittel, diese Panzerung zu überwinden. Es ist lediglich die Frage, ob diese Mittel zum konkreten Zeitpunkt auch verfügbar sind. Da dieses oft nicht der Fall ist, spielen Panzerungen auch im militärischen Bereich noch heute eine gewichtige Rolle.
</p><p>Der Vorsprung neuer Panzerungs-Entwicklungen im militärischen Bereich ist immer nur von kurzer Dauer, ehe die Entwicklung der Waffen aufgeholt hat. So folgte auf die Entwicklung der <a href="Reaktivpanzerung" title="Reaktivpanzerung">Reaktivpanzerung</a> zum Schutz vor panzerbrechenden Waffen mit <a href="Hohlladung" title="Hohlladung">Hohlladung</a> die baldige Entwicklung von Geschossen mit <a href="Tandemhohlladung" title="Tandemhohlladung">Tandemhohlladung</a>, die selbst kombinierte passive (Panzerstahl) und aktive (Reaktivpanzerung) durchdringen können; nun wurden Reaktivpanzerungen entwickelt, die auch Tandemhohlladungen entgegengesetzt werden können usw.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Personenpanzerung">Personenpanzerung</h3></div>

<p>Künstliche Panzerungen für menschliche Körper wurden früher <a href="R%C3%BCstung_(Schutzkleidung)" title="Rüstung (Schutzkleidung)">Rüstung</a> genannt. Sie wurden während der militärischen Entwicklung über die Jahrhunderte zunehmend effektiver und komplexer, beispielsweise als <a href="Plattenpanzer" title="Plattenpanzer">Plattenpanzer</a> oder <a href="Kettenhemd" class="mw-redirect" title="Kettenhemd">Kettenhemd</a>.
</p><p>Mit dem Aufkommen und der Verbreitung der <a href="Feuerwaffe" title="Feuerwaffe">Feuerwaffen</a>, gegen die Rüstungen zunächst keinen nennenswerten Schutz mehr boten, verloren die Rüstungen sehr schnell an Bedeutung. Dies hat allerdings im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts mit Entwicklung neuer Materialien und Techniken, beispielsweise der sog. Kevlarweste (<a href="Beschusshemmende_Weste" title="Beschusshemmende Weste">Beschusshemmende Weste</a>) einen Wandel durchlaufen.
</p><p>Heute kommen vor allem <a href="Helm" title="Helm">Helme</a> und <a href="Schutzweste" class="mw-redirect" title="Schutzweste">Schutzwesten</a> zum Einsatz.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fahrzeugpanzerung">Fahrzeugpanzerung</h3></div>

<p>Für Fahrzeugpanzerungen gibt es verschiedene Einsatzgebiete, um den verschiedenen Gefahren entgegenzuwirken.
</p><p>Dabei wird zwischen asymmetrischer und symmetrischer Kriegsführung unterschieden. Aus den Erfahrungen der Kriegsbeteiligungen der <a href="NATO" title="NATO">NATO</a> entwickelt man derzeit die <a href="STANAG_4569" title="STANAG 4569">Stanag 4569</a>.
</p><p>Dazu gehören heutzutage in der asymmetrischen Kriegsführung konventionelle <a href="Projektilbildende_Ladung" title="Projektilbildende Ladung">projektilbildende Ladung</a> (EFP) und <a href="Panzerabwehrmine" title="Panzerabwehrmine">Antipanzerminen</a>. Auch verschiedene <a href="Unkonventionelle_Spreng-_und_Brandvorrichtung" title="Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung">Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung</a> (USBV/IED) Bedrohungen von Personen, Fahrzeugen oder die gefährlicheren improvisierten <a href="Kaliber_155_mm" title="Kaliber 155 mm">155-mm-Granaten</a> und der neuen improvisierten EFP, die durchschnittlich allesamt im Nahbereich von 0,5 und 2 Metern unter oder neben den Fahrzeugen gezündet werden. Zudem Projektile von Sturmgewehren 7,62&nbsp;mm aus 10 Metern und schweren Maschinengewehren bis 14,5&nbsp;mm aus 50 Metern (40mmHHA) durchschnittlicher Entfernung. Gegen diese Bedrohungen werden ausreichende Panzerungsstärken von bis zu 60&nbsp;mm HHA <a href="%C3%84quivalenz_(Testtheorie)" title="Äquivalenz (Testtheorie)">Äquivalenz</a> eingesetzt, z.&nbsp;B. bei dem <a href="GTK_Boxer" title="GTK Boxer">Boxer</a>, der frontal auch größeren Schutz bietet.
</p><p>Leichter geschützte Fahrzeuge wie der deutsche <a href="ATF_Dingo" title="ATF Dingo">Dingo 2</a> und der <a href="Armoured_Multi_Purpose_Vehicle" title="Armoured Multi Purpose Vehicle">AMPV</a> schützen dagegen mit bis zu 26 mm <b>H</b>igh<b>H</b>ard<b>A</b>rmour-Äquivalenz gegen die häufigsten Bedrohungen, Antipanzerminen, jede Munition in 7,62&nbsp;mm und gegen Selbstmordattentäter (50 kg TNTa) in vollem Umfang. Autobomben und schwerem Maschinengewehr 12,7&nbsp;mm bei größeren als den durchschnittlichen Entfernungen in geringem Umfang. 155-mm-HE-Splittergranaten durchdringen in 2 Meter Entfernung bis zu 60&nbsp;mm, in 40 Metern 30&nbsp;mm und in 1.000 Metern bis zu 15&nbsp;mm HHA.
</p><p>Eine weitere asymmetrische Bedrohung sind <a href="RPG-7" title="RPG-7">RPG</a> aus 25 Metern, die in den Gewichtsklassen durch aktive Nahbereichs- und Fernbereichs-Gegenmaßnahmen bekämpft werden, siehe z.&nbsp;B. <a href="AMAP" title="AMAP">AMAP</a> als auch durch Reaktivpanzerung. Ferngezündete Bomben werden z.&nbsp;B. elektronisch zu unterdrücken versucht.
</p><p>Dazu kommen symmetrische Bedrohungen wie <a href="Panzerabwehrlenkwaffe" title="Panzerabwehrlenkwaffe">Panzerabwehrlenkwaffen</a> (PALR) in 100 Meter, Artillerie, Maschinenkanonen in 200 Meter und Kampfpanzer in 500 Metern durchschnittlicher Entfernung gegen die Panzerungen von bis weit über 1000&nbsp;mm <a href="RHA" title="RHA">RHA</a> genutzt werden. In naher Zukunft werden Laser eine zusätzliche Schutzmaßnahme neben Metallen, Keramik, Kevlar, Aramid, Dyneema und Glasfiber etc. darstellen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Panzerung_an_zivilen_Fahrzeugen">Panzerung an zivilen Fahrzeugen</h4></div>
<ul><li><a href="Sonderschutzfahrzeug" title="Sonderschutzfahrzeug">Sonderschutzfahrzeug</a></li>
<li><a href="Geldtransporter" class="mw-redirect" title="Geldtransporter">Geldtransporter</a></li>
<li><a href="Panzerglas" title="Panzerglas">Panzerglas</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Panzerung_an_militärischen_Fahr-_und_Flugzeugen"><span id="Panzerung_an_milit.C3.A4rischen_Fahr-_und_Flugzeugen"></span>Panzerung an militärischen Fahr- und Flugzeugen</h4></div>
<ul><li><a href="Kampfpanzer" title="Kampfpanzer">Kampfpanzer</a></li>
<li><a href="Sch%C3%BCtzenpanzer" title="Schützenpanzer">Schützenpanzer</a></li>
<li><a href="Mannschaftstransportwagen_(Milit%C3%A4r)" title="Mannschaftstransportwagen (Militär)">gepanzerte Mannschaftstransportwagen</a></li>
<li><a href="Gesch%C3%BCtztes_Fahrzeug" title="Geschütztes Fahrzeug">Geschütztes Fahrzeug</a></li>
<li><a href="Panzerzug" title="Panzerzug">Panzerzug</a></li>
<li><a href="Panzerschiff" title="Panzerschiff">Panzerschiff</a></li>
<li><a href="Kampfhubschrauber" title="Kampfhubschrauber">Kampfhubschrauber</a></li>
<li><a href="Erdkampfflugzeug" title="Erdkampfflugzeug">Erdkampfflugzeug</a></li></ul>
<p>Um den Gefahren durch <a href="Granate" title="Granate">Explosivgeschosse</a>, <a href="Quetschkopf" class="mw-redirect" title="Quetschkopf">Quetschkopfgeschosse</a>, <a href="Hohlladung" title="Hohlladung">Hohlladungen</a> oder <a href="Tandemhohlladung" title="Tandemhohlladung">Tandemhohlladungen</a> entgegenzuwirken, entstanden verschiedene Panzerungssysteme. Zur sogenannten Grundpanzerung, also dem ballistischen Schutz und somit passiv zählen:
</p>
<ul><li>Massivpanzerung, aus verschweißten <a href="Panzerstahl" class="mw-redirect" title="Panzerstahl">Panzerstahlplatten</a> oder aus Panzerstahlguss gefertigt (passiv)</li>
<li><a href="Schottpanzerung" title="Schottpanzerung">Schottpanzerung</a>, zwei (Doppelschottpanzerung) oder mehrere (Mehrfach-Schottpanzerung) Panzerstahlplatten mit einem dazwischenliegenden Luftspalt. (passiv)</li>
<li><a href="Verbundpanzerung" title="Verbundpanzerung">Verbundpanzerung</a> (passiv)</li></ul>
<p>Um die Panzerung bestehender Fahrzeuge oder von leichten Panzern zu erhöhen, wurden folgende Zusatzpanzerungen entwickelt:
</p>
<ul><li><a href="K%C3%A4figpanzerung" title="Käfigpanzerung">Käfigpanzerung</a> (passiv)</li>
<li><a href="Reaktivpanzerung" title="Reaktivpanzerung">Reaktivpanzerung</a> (aktiv)</li></ul>
<p>In der Marine:
</p>
<ul><li><a href="K%C3%BCstenpanzerschiff" title="Küstenpanzerschiff">Küstenpanzerschiff</a></li>
<li><a href="Panzerdeckkreuzer" class="mw-redirect" title="Panzerdeckkreuzer">Panzerdeckkreuzer</a>, mit <a href="Panzerdrehturm" class="mw-redirect" title="Panzerdrehturm">Panzerdrehturm</a></li>
<li><a href="Panzerdeckschiff" class="mw-redirect" title="Panzerdeckschiff">Panzerdeckschiff</a></li>
<li><a href="Panzerfregatte" class="mw-redirect" title="Panzerfregatte">Panzerfregatte</a></li>
<li><a href="Panzerkanonenboot" class="mw-redirect" title="Panzerkanonenboot">Panzerkanonenboot</a></li>
<li><a href="Panzerkorvette" class="mw-redirect" title="Panzerkorvette">Panzerkorvette</a></li>
<li><a href="Panzerkreuzer" title="Panzerkreuzer">Panzerkreuzer</a></li>
<li><a href="Panzerschiff" title="Panzerschiff">Panzerschiff</a></li>
<li><a href="Widderschiff" title="Widderschiff">Widderschiff</a> („Panzerramme“)</li></ul>
<p>In der Artillerie:
</p>
<ul><li>Drehpanzer</li>
<li>Fahrbare Panzerlafette (kurz <i>Fahrpanzer</i>)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Panzerbatterie" title="Panzerbatterie">Panzerbatterie</a></li>
<li><a href="Panzerlafette" class="mw-redirect" title="Panzerlafette">Panzerlafette</a></li>
<li>Panzerschild</li>
<li>Verschwindungspanzer</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Raumfahrt">Raumfahrt</h3></div>
<p>Der <a href="Whipple-Schild" title="Whipple-Schild">Whipple-Schild</a> dient dem Schutz vor Kollisionen mit <a href="Mikrometeorit" title="Mikrometeorit">Mikrometeoriten</a> und <a href="Weltraumm%C3%BCll" title="Weltraummüll">Weltraummüll</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gebäudeschutz"><span id="Geb.C3.A4udeschutz"></span>Gebäudeschutz</h3></div>
<p>Panzer nennt man jenen Teil von <a href="Rollladen" title="Rollladen">Rollläden</a> bzw. <a href="Rolltor" title="Rolltor">Rolltoren</a>, der heruntergelassen wird bzw. die Öffnung schließt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Panzerung_in_der_Metalltechnik">Panzerung in der Metalltechnik</h3></div>
<p>In der Metalltechnik bezeichnet Panzerung das Auftragen einer zusätzlichen Materialschicht auf das <a href="Werkst%C3%BCck" title="Werkstück">Werkstück</a>. Diese dient in der Regel dazu, <a href="Verschlei%C3%9Fteil" class="mw-redirect" title="Verschleißteil">Verschleißteile</a> vor Abnutzung zu schützen. Typische Anwendung ist das <a href="Schwei%C3%9Fen" title="Schweißen">Auftragsschweißen</a> an den Zähnen einer <a href="Baggerschaufel" class="mw-redirect" title="Baggerschaufel">Baggerschaufel</a>, oder beim <a href="Panzerf%C3%B6rderer" title="Panzerförderer">Panzerförderer</a> (umgangssprachlich für Kettenkratzförderer).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<p>Das Wort Panzer drückt auch allgemein Stabilität und Beständigkeit aus; so kommt es in Worten wie <a href="Liste_der_Bewohner_Entenhausens#Panzerknacker" title="Liste der Bewohner Entenhausens">Panzerknacker</a>, <a href="Tresor" title="Tresor">Panzerschrank</a>, <a href="Panzerstecher" class="mw-redirect" title="Panzerstecher">Panzerstecher</a> oder <a href="Panzertape" class="mw-redirect" title="Panzertape">Panzertape</a> vor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Rolf_Hilmes" title="Rolf Hilmes">Rolf Hilmes</a>: <cite style="font-style:italic">Meilensteine der Panzerentwicklung: Panzerkonzepte und Baugruppentechnologie</cite>. Hrsg.: Motorbuch. 1. Auflage. Stuttgart 2020, ISBN 978-3-613-04277-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>200<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>ff</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Panzerung&amp;rft.au=Rolf+Hilmes&amp;rft.btitle=Meilensteine+der+Panzerentwicklung%3A+Panzerkonzepte+und+Baugruppentechnologie&amp;rft.date=2020&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783613042773&amp;rft.pages=200+ff.&amp;rft.place=Stuttgart" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Thomas Enke: <i>Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik.</i> Walhalla Fachverlag, 4., aktualisierte Auflage, Regensburg, 2023, ISBN 978-3-8029-6198-4, S. 73 ff.</li>
<li>Tom Clancy: <i>Armored Cavalry. Die verbundenen amerikanischen Panzereinheiten.</i> Heyne, München 2000, ISBN 978-3-453-15541-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Panzerung" class="extiw external" title="wikt:Panzerung">Wiktionary: Panzerung</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nap.nationalacademies.org/catalog/29220/us-army-next-generation-armor-proceedings-of-a-workshop-in%7C">U.S. Army Next Generation Armor Proceedings of a Workshop—in Brief (2025)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Peter Boßdorf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rheinmetall.com/de/rheinmetall_ag/press/themen_im_fokus/2016_02_23_interview_jung/index.php"><i>Pressestimmen: Laserwaffen bieten Präzision und minimieren Kollateralschäden.</i></a> Interview. In: <i>Rheinmetall.com.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;Januar 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APanzerung&amp;rft.title=Pressestimmen%3A+Laserwaffen+bieten+Pr%C3%A4zision+und+minimieren+Kollateralsch%C3%A4den&amp;rft.description=Pressestimmen%3A+Laserwaffen+bieten+Pr%C3%A4zision+und+minimieren+Kollateralsch%C3%A4den&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.rheinmetall.com%2Fde%2Frheinmetall_ag%2Fpress%2Fthemen_im_fokus%2F2016_02_23_interview_jung%2Findex.php&amp;rft.creator=Peter+Bo%C3%9Fdorf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">ProPress Verlagsgesellschaft mbH: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.european-defence.com/Home/"><i>Congress – Home.</i></a> In: <i>european-defence.com.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;Januar 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APanzerung&amp;rft.title=Congress+%E2%80%93+Home&amp;rft.description=Congress+%E2%80%93+Home&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.european-defence.com%2FHome%2F&amp;rft.creator=ProPress+Verlagsgesellschaft+mbH">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.landships.freeservers.com/new_pages/matador__fahrpanzer_kitreview.htm">Matador Model's 1/76 Gruson 5.3cm L/24 Fahrpanzer</a> (englisch) – Seite bei <i>Landships</i>; Stand: 5.&nbsp;Juni 2011</span>
</li>
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